Klassizistische Neugestaltung
der Räume durch Friedrich von Kleist
ist ein gutes Beispiel der Raumgestaltung und trägt wesentlich zur kunst- und kulturhistorischen Bedeutung von Rammenau bei.
Die Ausmalung des Teufelszimmers bezieht sich auf die griechische Mythologie, das Bulgarische Zimmer zeigt idealisierte antike Landschaften.
1717 wird Schloss Rammenau vom Kammerherrn August des Starken, Ernst Ferdinand von Knoch, von Familie von Seydewitz abgekauft.
1721 begann Knoch mit dem Neubau von Schloss und Gartens nach Plänen Johann Christoph Knöffel in Barockem Stil.
1737 Fertigstellung der Schlossanlage
1744 Ernst Ferdinand von Knoch hatte sich mit den Baukosten hoch verschuldet, geht in Konkurs, wird aus dem Adelsstand ausgeschlossen und musste aus Rammenau fliehen.
-Schloss Rammenau wird an Familie von Hoffmann versteigert.
1762 Johann Gottlieb Fichte 191, einer der berühmtesten deutschen Philosophen, wird in Rammenau geboren.
1778 Familie von Hoffmann wurde 1778 in den Adelsstand von Reichsgrafen erhoben und nannte sich "von Hoffmannsegg". 1794 Johann Centurius von Hoffmannsegg verkauft Schloss Rammenau für 100.000 Taler an seinen Schwager, den preußischen Rittmeister Friedrich von Kleist.
Friedrich von Kleist192 gestaltet die Innenräume des Schlosses im Stile des Klassizismus.
Johannn Centurius Graf von Hoffmannsegg das kauft Schloss Rammenau für 66.000 Taler von Friedrich von Kleist zurück. 1879 Familie Hoffmannsegg verkauft Schloss Rammenau für 480.000 Reichsmark an Hans Curt Christoph Ernst von Posern, dem Königlichen Kammer und Klostervogt in Marienstern.
1914 übernimmt die Tochter der Familie von Posern das Schloss. Im 1. Weltkrieg wird Schloss Rammenau als Lazarett genutzt.
1945 besetzt die Rote Armee Schloss Rammenau und enteignet Alexandra von Helldorf (geb. von Posern) durch die Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone.
1951 Schlossräumen dienen schulischen Zwecken und als Sommer-Atelier der Hochschule für Bildende Künste Dresden
bis 1962 Landstudienheim
1968: Eröffnung des Schlossrestaurants – Öffentliche Konzerte im Spiegelsaal.
1967 eröffnete im Schloss Rammenau ein Museum mit einer Fichte Ausstellung.
1993 der Freistaates Sachsens übernimmt den Besitz und Schloss Rammenau wird ein Staatlicher Schlossbetrieb.