Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau
Im Kupferhaus - Großschönaus
befindet sich heute das Deutsche Damast- und Frottiermuseum.
Das Kupferhaus wurde 1807 - 1809 vom Damastfabrikanten David Wäntig und war bis 1865 mit Kupferplatten gedeckt. 1938 schenkte Theodor Haebler das Gebäude der Gemeinde Großschönau um darin ein Museum für den Bestand der Sammlungen des Vereins für Ortskunde und der Saxonia einzurichten.
Im Deutschen Damast- und Frottiermuseum Großschönau befindet sich eine einmalige Sammlung mit kostbaren Damaste aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Damast Bildgewebe zeigen religiöse Motive, Wappen, Jagdszenen, Sehenswürdigkeiten, allegorische Darstellungen, Tiere und Blumen und historische Ereignisse. Die funktionstüchtigen Webstühlen zeigen wie Leinwand, Damast, Frottierware und Jacquardgewebe gewebt wird. In der 1996 eröffneten textiltechnische Ausstellung der Großschönauer Frottierindustrie können 27 funktionsfähige Maschinen vorgeführt werden.
Großschönau
Das von fränkischen Siedlern im 12. Jahrhundert gegründete Waldhufendorf Großschönau wurde 1352 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Großschönau unterstand ab 1587 über 250 Jahre lang dem Zittauer Rat.
1666 entsandte der Zittauer Rat zwei Großschönauer Leineweber, die Brüder Friedrich und Christoph Lange, nach Holland um sich die Kunst der Damastweberei aneignen.
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