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Königreich Sachsen

Bodenbenutzung, Land- und Forstwirtschaft.

Sachsen Boden­benutzung, Land- und Forstwirtschaft.
In Bezug auf die physische Kultur nimmt Sachsen eine hohe Stelle ein. Von der Gesamtfläche an 1,492,491 Hektar waren im J. 1883 landwirtschaftlich benutzte Fläche 1,021,030 Hektar (Feld und Gärten 831,226, Wiesen 174,122, Weiden und Hutungen 14,668, Weinberge 1014 Hektar), Forsten und ­Holzungen 409,120, Haus- und Hofräume 12,879, Wege, Straßen, Bahnen und öffentliche Plätze 28,238, Gewässer und Teiche 9720, Stromgebiet der Elbe 2075, sonstige Wasserläufe 4100, Steinbrüche 2756, Unland 2573 Hektar. Den wenigsten Wald hat die Amtshauptmannschaft Borna: 9,49 Proz., den meisten die Amtshauptmannschaft Schwarzenberg: 64,61 Proz.; das meiste Acker- und Gartenland hat die Amtshauptmannschaft Leipzig: 75,30 Proz., das wenigste die Amtshauptmannschaft Auerbach: 23,66 Proz. Der Boden wird in allen Höhenstufen in nahezu gleichem Verhältnis zu landwirtschaftlicher Kultur benutzt, indem von der dazu benutzten Fläche noch 8,5 Proz. auf die Höhenlage von 550-700 m und 0,9 Proz. auf die über 700 m entfallen; denn die Dichtigkeit der Bevölkerung drängt auch dort zu intensiver Bodenbenutzung, wo die klimatischen Verhältnisse derselben nicht günstig sind.

Baumsafari in Sachsen wenn er will, sei klug für mein Theil bleibt sicher daß Zeichen oft im Traume von Aergerniß und Lust der Leute denn Vielen träumt bei nächtiger Zeit manch' Dinge nur dunkel übergleist, das nachher deutlich sich erweist 00578

Im Vergleich zu andern Ländern des Reichs nimmt Sachsen insofern eine sehr abweichende Stellung ein, als nur Berlin und die Hansestädte einen geringern, alle andern Länder und Provinzen aber einen erheblich größern Prozentsatz an landwirtschaftlicher Bevölkerung haben. Im J. 1882 gehörten der Land- und Forstwirtschaft an 19,8 Proz. der Gesamtbevölkerung, der Industrie, dem Berg-, Hütten- und Bauwesen 58,21, dem Handel und Verkehr 10, den persönliche Dienste Leistenden 0,82, sonstigen Hand- und Tagelöhnern 0,96, dem Heer 1,06, allen sonstigen Berufsarten 3,86; ohne Beruf waren 5,11 Proz. Von der gesamten landwirtschaftlich benutzten Fläche kommen 25,7 Proz. auf die kleinen Betriebe von 1-10 Hektar Größe, 57,2 Proz. auf die mittlern von 10-100 Hektar; nur einer hat mehr als 1000 Hektar. Die Regel ist also der mittlere bäuerliche Betrieb; Zwergwirtschaft und Großbetrieb treten daneben wesentlich zurück. Die meisten großen Güter liegen im Leipziger Kreis, die meisten mittlern im Dresdener, die meisten kleinen im Zwickauer. Der Ernteertrag war im J. 1886 an:
Doppelztr.   Doppelztr. vom Hektar durchschnittlich

In Cunnersdorf wie meist ich thue, liege ich da eine Nacht in Ruhe und schlafe ziemlich fest und schwer, kommt mir im Schlaf ein Traum daher, der gar sehr bunt, mir wohl gefällt, doch gab es im Traum Nichts in der Welt, das dann nicht ganz so wär geschehen 106

Weizen 834699 31,4
Roggen 2901094 24,5
Gerste 509855 33,0
Hafer 3014823 16,4
Kartoffeln 12349032 104,7
Futterrüben) (221,4
Zuckerrüben) Knollen 4823967 (259,3
Sonstige Rüben 913762 107,3
Kraut, Häupter 2767965 71,8
Kleeheu 2629983 34,2
Wiesenheu 5175608 29,8
Anbauverhältnis der einzelnen Feldfrüchte:
Getreide und Hülsenfrüchte 507929 Hektar = 49,74 Proz.
Futterpflanzen 308786 " = 30,24 "
Kartoffeln 117090 " = 11,46 "
Futterrüben und -Kohl 36445 " = 3,57 "
Handelsgewächse 10222 " = 1,01 "
Brache 5955 " = 0,58 "
Gärten 33590 " = 3,29 "
Weinberge 1014 " = 0,09 "

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