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Die Festung Königstein 

zeigt verschiedener Baustile, von der Spätgotik, Renaissance, ­Barock bis zum 19. Jahrhundert.
Bei gutem Wetter sieht der Besucher der Festung ausser dem mächtige Festungsbauwerk auf dem Königstein auch die grandiose Aussicht auf das Panorama der sächsischen Schweiz, den benachbarten Lilienstein, den einzigartige Elbbogen um den Königstein, die linkselbischen Tafelberge, das Erzgebirge und die böhmischen Berge.
In westlicher Richtung befindet sich das ehemalige Uranabbaugebiet der Wismut AG, die von 1967 bis 1990 über 18.000 Tonnen Uranerz gefördert hat.
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Königstein und Umgebung.
Festung Königstein Festungsbauwerk mit Blick auf den Elbbogen bei Königstein 600 Königstein (127 Meter), Städtchen von 4418 Einwohnern an der Einmündung der Biela in die Elbe gelegen, gegenüber dem Lilienstein und überragt von der Felsenfestung Königstein. Der Ort ist Eisenbahn- und Dampfschiffstation. Bemerkenswert die hübsche Kirche und der Ring, wie der innere Platz der Stadt genannt wird, dass Denkmal des hier geborenen Komponisten Julius Otto (Obelisk mit Brustbild) vor seinem Geburtshause sowie das neue Kriegerdenkmal. Lebhafter Stein- und Holzhandel. Wegen seiner zentralen Lage eignet sich Königstein trefflich als Standquartiere. Die Schandauer aus Flügeln lassen sich auch bequem von Königstein ausführen, wenn Schandauer ist mit Eisenbahn in zehn Minuten erreichbar.
Das Städtchen wird überragt von der imposanten Felsen-Festung Königstein (360 Meter; 246 Meter über der Elbe), der Warte des Elbtales, der einzigen Feste Sachsens, deren strategische Bedeutung wohl nicht groß ist; sie bildet nur einen Sperrfort, dass im Kriegsfalle die Elbtalbahn beherrscht, im übrigen aber umgangen wurde. In unruhigen Zeiten diente die Festung als sicherer Aufbewahrungsort für staatliche Archive, Gelder und andere Schätze von Bedeutung.

Geschichtlicheres. Festungsbauwerk mit Blick auf den Elbbogen bei Königstein476
Der Königstein, in alter Zeit nur "der Stein" genannt, gehörte im Mittelalter zu Böhmen und trug eine Befestigung. Wahrscheinlich ist auf dem Königstein 1241 die berühmte Urkunde ausgestellt worden, welche die Grenzen der bischöflichen und der königlichen Besitzungen in der Oberlausitz und dem Meißener Hochland feststellte. Dieselbe ist datiert " in lapide regis ". Ende des 14. Jahrhunderts war der Königstein den Burggrafen von Dohna anvertraut; doch Burggraf Jeschke verursachte im Jahre 1400 durch gemeine Wegelagerei eine Fehde mit dem Markgrafen Wilhelm von Meißen, die seinen völligen Sturz herbeiführte. Der Markgraf belagerte und eroberte erst die Burg Dohna und brachte 1401 auch den Königstein durch Aushungern in seine Gewalt. 1516 baute Herzog Georg auf dem Stein ein Kloster, das aber bald wieder einging. Kurfürst August baute den tiefen Brunnen, sein Sohn Christian I. (gestorben 1586) gestaltete den Platz zu einer Festung, die durch seine Nachfolger noch bedeutend verstärkt wurde. Weder im dreißigjährigen noch im siebenjährigen Kriege hatte sie durch Belagerungen zu leiden, und zwar war für die Zeit des letzteren eine besondere Übereinkunft zwischen den Parteien geschlossen. Der Königs­tein ist daher, mit Ausnahme einiger Jahre von 1866 an, in denen Preußen einen ihm gewährtes Mitbesatzungsrecht ausübte, immer in sächsischen Händen gewesen.
Der Besuch der Festung wird seit 1905 wieder gestattet. Eintritt 50 Pfennig, Geschütz und sächsiche Flagge auf der Festung Königstein 486 Kinder 25 Pfennig; Führungen 9 - 5 Uhr sonntags 11 bis 5 Uhr; doch erstreckt sich die Führung nur auf den äußeren Rundgang der Festung; die Werke und Kasematten werden nicht gezeigt. Die Festung ist mit einem Wachkommando von 60 Mann Infanterie besetzt.

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